Gedankenfetzen

Aus dem Leben eines Taugenichts.
 

Meta





 

Schwindel

"Ich sitze im Hörsaal und döse weg. In diesem Wegdämmern bedenke ich meine Situation und komme ganz nüchtern und emotionslos zu dem Ergebnis, dass Selbstmord die schlüssigste Lösung wäre. So wie Essen die schlüssigste Lösung bei Hunger ist.

Erschrocken über die Logik dieses Gedanken in meinem Kopf bin ich mit einem Mal hellwach und habe eine kleine Panikattacke aus Angst davor, weiterzudenken."

 

In meinem Kopf drängt es, zieht es mich in den Freitod. Es schreit und brüllt und weint und windet sich bei dem Gedanken, weiterzumachen.

Aber in meiner Brust gärt die Hoffnung, dass alles besser werden wird und meine Schuldgefühle meinen Lieben gegenüber halten mich im Zaum.

Wie lange noch wird mein Herz in diesen Kampf als Sieger bestehen, wie lange wird es das noch können?

 

Ich liebe es zu denken und diese Angst vor den eigenen Gedanken macht mich wahnsinnig und lässt mich toben wie ein tollwütiges Tier.

2.5.13 18:42

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