Gedankenfetzen

Aus dem Leben eines Taugenichts.
 

Meta





 

Theater oder Roman?

Ich denke, ich bin an einem Scheideweg für mein gedankliches, literarisches Großprojekt.

Kurzer Abriss davon: Hauptthema Weltschmerz und Verhaltensarten, damit umzugehen. Anfangs Melancholie, dann Hass und letztlich Zynismus. Veranschaulicht durch einen Mann, der mit dem Zug in einer Stadt ankommt, durch die Stadt spaziert, jemandem folgt, ihn aus Hass tötet und sich danach nur noch über alles und jeden lustig macht. Nebenmotiv ist natürlich Wahnsinn.
Bisher war der Plan, daraus einen Roman zu machen, mit anfangs nur Außenbeschreibung, dann viel innerer Monolog und schließlich Sicht einer dritten Person auf den Protagonisten.

Gestern nun saß ich im Café und habe, relativ unfreiwillig, ein Date mitangehört, bei dem es in einem Gesprächsteil um ihre Arbeit mit psychisch Kranken ging. Der Typ hat dabei ziemlich deutlich gemacht, dass er erstens keine Ahnung und zweitens keine Empathie dafür, vor allem für Depressionen, hat. Diese Szene würde so großartig in den Hauptteil der Geschichte passen und war eben noch dazu so bühnenreif, dass mir die Idee kam, das ganze Projekt als Theaterstück zu verwirklichen.
Wäre auf jeden Fall ziemlich gut machbar, die Frage ist nur: Geht dadurch nicht zu viel vom Potential des inneren Monologs abhanden?

Schwierig. Darüber muss noch viel mit Gleichgesinnten beraten werden, denke ich.

21.5.15 13:38

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